Nach den Herbstferien…

Liebe Schülerinnen und Schüler,
sehr geehrte Eltern und Ausbilder,

die Corona-bedingten Infektionszahlen sind auch in unserem Einzugsgebiet inzwischen weit in den roten Bereich angestiegen. Für eine gute Ausbildung unserer Schülerinnen und Schüler bleibt es wichtig, möglichst viel Präsenzunterricht anbieten zu können – also müssen wir miteinander darauf achten, die Kontakte, die sich nicht beschränken lassen so geschützt wie möglich stattfinden zu lassen.

Im Umfeld einer Beruflichen Schule stehen neben den Schülern und den Familien im Hintergrund auch jeweils etliche Ausbildungsbetriebe und deren weitere Mitarbeiter – wir haben auch dafür eine Mitverantwortung, das Infektionsgeschehen unter Kontrolle zu halten.

Schon morgen beginnend werden im November wieder die ersten über einhundert Berufsschüler ihre Abschlussprüfungen bei uns ablegen.

Nach den Herbstferien gelten weiterhin verschiedene Regelungen, die dem Infektionsschutz geschuldet sind und damit sowohl die eigene Gesundheit wie auch die aller anderen am Schulbetrieb beteiligten Personen schützen helfen.

Deshalb sei das wieder in Erinnerung gerufen:

  • Maskenpflicht im Unterricht wie im ganzen Gebäude
  • verbindliche Sitzordnung, dokumentiert in einem klassen- und raumspezifischen Sitzplan
  • Unterrichtsräume mindestens alle 20 Minuten lüften durch die geöffneten Fenster
  • Einhaltung eines 2m-Abstandsgebotes zwischen L und S (siehe auch Mail vom 17.10.2020) im Unterrichtsraum
  • Festhalten an der Festlegung von vier Pausenzonen und an gestaffelten Pausenzeiten

Die Gesundheitserklärung muss bis auf weiteres nach jedem Ferienblock neu vorgelegt werden. Wer in den Ferien ein Risikogebiet im Ausland besucht hat muss in Quarantäne gehen.

Pflicht zum Tragen einer Maske bzw. einer Mund-Nasen-Bedeckung: Am KBSZ gilt diese Pflicht weiterhin überall im Gebäude für alle am Schulleben Beteiligten – auch im Unterricht.

Geeignet zur Erfüllung dieser Pflicht sind eng am Gesicht anliegende textile Mund-Nasen-Bedeckungen, weil nur die den mindestens einer Maske gleichwertigen Schutz für andere Personen garantieren. Das kurz auf die Nase hochgezogene „Cowboy-Halstüchle“ reicht da dann halt gar nicht, weil es nach unten überhaupt nichts abschließt.

Wer sich in einer Pause außerhalb der Gebäude aufhält und einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen einhält, kann die Maske dort abnehmen.

Wir haben im November jetzt den zweiten Lockdown. Es liegt jetzt auch an uns allen hier an der Schule, dass der seine Wirkung nicht verfehlt, dass sich unsere Anstrengungen im Alltag auch lohnen.

Bisher ist es uns recht gut gelungen, Infektionen aus dem schulischen Bereich weitgehend herauszuhalten. Das ist dem großen Engagement von Lehrerinnen und Lehrern, Hausmeistern und Schulsekretärinnen und einer fast immer sehr guten Mitarbeit unserer Schülerinnen und Schüler zu verdanken. Und trotzdem müssen wir da wohl noch etliche Wochen miteinander durchhalten!

Hören wir deshalb bitte nicht den falschen Beschwichtigern zu, die das Paradoxon nicht verstehen wollen (eine gute Infrastruktur mit Krankenhaus-Betten in der Notfall-Versorgung und ein verantwortliches Handeln reduzieren die Fallzahlen schlimmer Erkrankungen; doch diese geringeren Fallzahlen „belegen“ diesen Menschen dann, dass die Vorsorge übertrieben sei) und die sich „Fernatteste“ eines Arztes in Sinsheim per Email organisieren. Die Zahl der Infizierten von heute bestimmt die Zahl der Erkrankten in einer Woche, von denen sonst einige noch einmal vierzehn Tage später in der Klinik und wenige noch einmal zwei, drei Wochen später in der Beatmung sein werden.

Bleiben wir besonnen, bleiben wir möglichst alle miteinander gesund!

Mit freundlichen Grüßen

Peter Lehle
Schulleiter

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